Über uns

Projektauftrag


“Die katholische Kirche im Bistum Essen und somit auch die Pfarrei St. Lamberti in Gladbeck stehen vor einer gewaltigen Umwälzung: sinkende Zahlen an Katholikinnen und Katholiken, Umstellung des Buchhaltungssystems, Mangel an pastoralem Personal in allen Berufsgruppen, erhebliche Finanzeinbußen, Rückstellungen für Gebäude. Diese Faktoren werden in absehbarer Zeit zu gravierenden Veränderungen in der pastoralen Arbeit führen. Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck hat deshalb alle Pfarreien beauftragt, sich dieser Situation in Pfarreientwicklungsprozessen bis 2017 zu stellen. […]

Da die Pfarrei St. Lamberti in Gladbeck mit ihrem Leitbildprozess (2012) und der Entwicklung eines Pastoralplans (2013) bereits weit fortgeschritten war, hat sich im Mai 2014 eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Pfarrgemeinderates, des Kirchenvorstandes und des Pastoralteams gebildet. Unter Begleitung des Bistums Essen hat sich die Arbeitsgruppe eingehend mit den pastoralen, demographischen, betriebswirtschaftlichen und kirchlichen Daten beschäftigt. Ziel war es, eine umfassende Rahmenplanung für die pastorale und wirtschaftliche Entwicklung der katholischen Kirche in Gladbeck bis 2030 zu erarbeiten. […] “


Zukunftsbild – Du bewegst Kirche

Bistum Essen

Idee


“Die […] Rahmenplanung stellt […] kein „Schließungsprogramm“ für Kirchen dar. Das Hauptanliegen ist die positive Entwicklung der pastoralen Perspektiven für jeden Stadtteil, die in ganz konkreten Projekten vor Ort verwirklicht werden sollen. Kirche der Zukunft soll in Gladbeck eine Kirche in allen Stadtteilen sein und bleiben: nah bei den Menschen und wirksam aufgrund des Evangeliums. ”

Pfarreientwicklungskonzept St. Lamberti Gladbeck


Ziel

Zukünftig erleben Menschen die Zukunftskirche in Brauck als eine Kirche der Vielfalt.   Je nach persönlichem Bedarf finden und teilen sie die vier Grundfunktionen von Kirche.

  • Mitmenschen helfen
  • Gemeinschaft leben
  • Glauben kommunizieren
  • Gottesdienste feiern

Die Zukunftskirche in Brauck-Rosenhügel ist ein Ort der Begegnung: einladend, offen, generationen- übergreifend, eigeninitiativ und ökumenisch. Sie orientiert sich an den Lebenswirklichkeiten der Menschen im Stadtbezirk und darüber hinaus. 

In Zusammenarbeit mit den benachbarten diakonischen Einrichtungen (Caritas Seniorenzentrum St.-Altfrid-Haus und dem Familienzentrum St. Marien), sowie des inzwischen angesiedelten Internationalen Mädchenzentrums und der ab dem Sommer 2019 vor Ort ansässigen Amigonianer, erweist sich die Zukunftskirche als Ort sozial-caritativen Engagements.


Mitmenschen helfen

Die Angebote der Zukunftskirche sind  milieuorientiert und nach den Bedürfnissen der Stadtteilbewohner und Besucher ausgerichtet. Sie lässt sich von den Lebensumständen im Sozialraum berühren und ermöglicht Lösungen zur und in Selbsthilfe.

Gottesdienste feiern

Die Zukunftskirche bietet neben bewährten gottesdienstlichen Feiern Raum und Angebote für neue Formen von Liturgie.

Glauben kommunizieren

Zukunftskirche bietet einen Ort, der es ermöglicht Inhalte des Glaubens im Alltag ins Gespräch zu bringen und  neue Perspektiven für Suchende zu ermöglichen.
Als lernende und hörende Kirche orientiert sie sich an den Fragen der Menschen und nimmt wach die Lebenssituation der Menschen in den Blick.

Gemeinschaft leben

Die Zukunftskirche ist ein Treffpunkt im Sozialraum Brauck, die allen Gruppierungen Raum bietet sich zu begegnen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Versch. Kulturangebote finden dort statt. Kirche ist nah und mitten im Leben erfahrbar.